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Grußwort der Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur MV, Birgit Hesse

Grußwort der Kulturministerin Brigit Hesse zum Schönberger Musiksommer 2018

Liebe Musikbegeisterte,

wenn es im Sommer heißt „Schönberg spielt auf“, dann zeigt sich das Programm dieses Festivals ganz im Geiste der schönsten Jahreszeit: blumenwiesenbunt und sonnenstrahlenwarm.
Ob Sie nun im Juni „Alte Musik mit jungen Gefühlen“ beleben lassen, im Juli der „Russischen Seele“ nachspüren oder im September Ihrer „Romantischen Sehnsucht“ erliegen – in diesem Heft wird jeder und jede eine Darbietung finden, die nicht nur bis in die lauen Nächte, sondern auch im Herzen nachklingt. Zwischen klassischen Tönen von Harfe oder Klavier und kernschmelzendem Crossover können Sie die vielen Seiten und Saiten des Schönberger Musiksommers entdecken.

Für mich immer wieder das Besondere: Auch an die Jüngeren und Jüngsten richtet sich das Programm. So süß wie „Die Marzipanpiraten“ beim SOS-Kinderkonzert hat sicherlich noch kein Seeräuber geentert, und das Jugendkonzert verspricht mit dem Titel „Lebenslänglich frohlocken“ ein nachhal(l)tiges Unterfangen zu werden.
Die Partnerschaft mit der Amadeu Antonio Stiftung und den SOS-Kinderdörfern ist eine nicht mehr wegzudenkende Säule des Musiksommers. Beiden danke ich für Ihr Engagement – genauso wie den vielen anderen Förderern und den zahlreichen Menschen, die sich ehrenamtlich für das Zustandekommen eines erneut grandiosen Festivals einsetzen.

Ich wünsche Ihnen allen einen Sommer voller musikalischer und zwischenmenschlicher Begegnungen in der St.-Laurentius-Kirche & dem Schönberger Musiksommer eine strahlende 32. Saison.

Birgit Hesse
Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur MV

Bilder

27. September
Dienstag 20:00

Stummfilm mit Live-Musik

Veronika Otto (Cello, Stimme, Pferdekopfgeige ...)
und Max Di Carlo (Trompete, Stimme, Sounds ...)

Im reichen Kosmos der Filminnovatoren des frühen sowjetrussischen Kinos nimmt der ukrainische Regisseur Alexander Dowschenko eine Sonderstellung ein als eigenwilliger Filmpoet. Seine Filme kamen oft nur zensiert in die sowjetischen Kinos oder wurden ganz zurückgezogen.

In ERDE hat ein ukrainisches Dorfkollektiv einen Traktor angeschafft. Als der junge Traktorist Wassily es wagt, die Grenzsteine umzupflügen, die bis dahin die Felder der Großgrundbesitzer markierten, wird er von einem Kulaken erschossen... Der Film entstand im historischen Kontext des ersten Fünf-Jahres-Plans und musste um vier Szenen gekürzt werden, die der Prüderie der stalinistischen Zensur zum Opfer fielen. Veronika Otto: „Einer der schönsten Stummfilme ever! ‚Wo kommen wir her... wo gehen wir hin...‘ wird in diesem Film als Kampf der alten archaischen dörflichen Gemeinschaft mit den ‚Segnungen‘ der Neuzeit dargestellt und gleichzeitig in wunderbaren Naturaufnahmen des alten Russland. Der Film beginnt mit einer wunderschönen Sterbeszene: In Mitten unzähliger Äpfel liegt ein schöner russischer Alter, bereit zu sterben. Um ihn herum steht die Familie in vier Generationen. Der Alte setzt sich auf, lässt sich einen Apfel reichen, isst ihn voller Hingabe und Genuss. Danach legt er sich wieder in sein Apfelbett und stirbt mit den Worten: ‚Lebt wohl, ich sterbe.‘“

Ort: St.-Laurentiuskirche Schönberg

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