Schönberger Musiksommer, Foto: heikopreller.de

Take Five - Fünf Positionen der zeitgenössischen Bildhauerei


Broder Burow – Objekt, Skulptur

Rainer Fest – Skulptur

Karin Schröder – Installation, Zeichnung

H.W.H. Hundrich – Skulptur, Installation, Zeichnung

Holger Stark – Installation

Ausstellungseröffnung: Dienstag, 26. Juni, 20.00 Uhr in der St.-Laurentius-Kirche Schönberg /Mecklenburg

Ausstellungsdauer: 27. Juni bis 22. September 2018, Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag von 12.00 bis 17.00 Uhr (unter Vorbehalt) und vor und nach den Konzerten.

Führungen durch die Ausstellung: jeden 1. Dienstag des Monats, 19.00 Uhr durch die Kuratorin Annette Czerny sowie nach Absprache.

Künstlergespräche: Montag, 20. August um 18.00 Uhr mit H.W.H. Hundrich

Weitere Gespräche mit Karin Schröder und Holger Stark im September in Planung. Termine unter www.schoenberger-musiksommer.de

Take Five - Objektkunst, Skulptur, Installation – die für die diesjährige Ausstellung in der St.-Laurentius-Kirche im Rahmen des Schönberger Musiksommers ausgewählten Positionen zeigen einen repräsentativen Querschnitt der zeitgenössischen Bildhauerei.

Die unterschiedlichsten Materialien wie z.B. Baumwollfäden, Stein, Sperrholz, Beton, Kunststoff, wandeln sich durch verschiedenste Verarbeitungsformen, Konzepte und Motive zur „Raumkunst“, die mit Ortsbezügen und der Herstellung von Kontexten arbeitet.

Der für Ausstellungen nutzbare Bereich in der St.-Laurentiuskirche wurde im Jahr 2015 durch den Raum im Glockenturm erweitert und wird seitdem für Installationskunst bzw. „Ausstellungen in der Ausstellung“ genutzt.

In diesem Jahr wird sich der Künstler Holger Stark mit den ortsbezogenen und architektonischen Besonderheiten des Glockenturms auseinandersetzen und für diesen ein spezielles Raumkonzept entwickeln. Für dieses Ausstellungsvorhaben wählte der Künstler den Titel „nicht ein noch aus“.

Die Künstlerin Karin Schroeder beschäftigt sich in ihrer künstlerischen Arbeit mit den Übergängen zwischen Zwei- und Dreidimensionalität und dem Unvorhersehbaren, das entsteht, wenn man einem Handlungsprinzip konsequent folgt.

Für den Künstler H. W. H. Hundrich ist die metamorphologische Übertragung der zwei- in die dreidimensionale Linien-, Farb- und Formensprache – von der Malerei zur Skulptur -  Inhalt seiner kontinuierlichen künstlerischen Auseinandersetzung. Mit seinen Polyester-Fiberglas-Skulpturen realisiert er die Absicht, diesen den künstlerischen Ausdruck von Aquarellen zu verleihen – Transparenz, Leichtigkeit, Lichtsensibilität.

Verbindung, die Suche nach Räumen zwischen den Gegensätzen, nach der Darstellung des Nicht-Sichtbaren, die Verbindung zwischen scheinbar Nichtvereinbaren sind Themen, um die der zentrale Begriff der Kunst von Rainer Fest kreist. Häufig sind es Paare - aus Stein oder in Beton gegossen - die wie Symbole der verborgenen Einheit, der Zusammengehörigkeit der Pole anmuten.

Immer wieder lässt sich auch Bruder Burow von den räumlichen Gegebenheiten einer Ausstellungssituation inspirieren und untersucht die Wirkung der Form auf den Raum. Das von ihm bevorzugte Material Holz lotet er auf die Möglichkeiten der spezifischen Oberfläche und Struktur aus. So zersägt er verleimte Holzplatten mit kurvigen Schnitten, schichtet die daraus gewonnenen Flächen übereinander und lässt sie zu organisch anmutenden Körpern wachsen oder bringt seine Skulpturen, auf der Spitze balancierend, an die Wand gelehnt, in ein empfindliches Gleichgewicht, wodurch sie den Raum dynamisieren.

Konzept: Annette Czerny

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