Armin Metz & Onnen Bock: „EX TEMPORE“

Elektronische Klanglandschaften / Musikalische Strukturen „aus dem Augenblick“ mit Flügel, Orgel, E-Piano Fender Rhodes, E-Orgel Farfisa, E-Bass, analoge Synthesizer, Rhythmusmaschinen und Effektgeräte – Klangregie: Wolf Bock

Zur Musik aus 800 Jahren Schönberg gehört für uns in allererster Linie Musik von heute, Musik aus dem Augenblick für den Augenblick; denn nichts kann Gegenwart besser einfangen als Musik. Flüchtig sind sie beide, unwiederholbar, im Fluss der Geschichte, und gerade deshalb in ihr genauso berechtigt wie Vergangenes und Zukünftiges, Bindeglied zwischen beidem – und für uns unmittelbar erlebbar!

Musik von heute aus Schönberg – dafür steht Onnen Bock, dessen gemeinsamer musikalischer Schaffensprozesses mit Armin Metz auf ihrer langjährigen Erfahrung mit Qluster, dem legendären Projekt der experimentellen elektronischen Musik, basiert. Ihre Stücke entwickeln sich in langen Improvisationen. Besondere Klangräume entstehen,

pulsierende Muster und minimalistische Melodien leuchten auf und spinnen sich fort. Die Musik kommt, bleibt und geht und hat dabei etwas verändert. Es bleibt etwas zurück, eine Aufladung zu anderen Aufladungen in unseren alten Mauern...

Armin Metz bewegt Tasten seit seiner Kindheit und entwickelte am E-Bass seinen ganz eigenen Stil.

Außer mit Qluster war er mit Imogen Heap, Talvin Singh, Nadishana, seinem eigenen Trio und solistisch unterwegs.

Onnen Bock spielte als Kleinkind auf dem vernachlässigten Flügel der Eltern zuerst mit den Füßen und später, Keith Jarrett, Steve Reich und Terry Riley bewundernd, auch mit den Händen.

Nach seinem Studium war er mehrere Jahre als musikalischer Assistent bei den Berliner Philharmonikern und als Theatertontechniker der Volksbühne Berlin weltweit tätig.

Ort: St.-Laurentiuskirche Schönberg

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