Lukaspassion von Heinrich Schütz

Passionsmusiken von Heinrich Schütz (1585-1672)

Nach dem großen Jubiläumsjahr 2019 mit Bachs Johannespassion, der Ratswahlkantate zum Festgottesdienst, der großen h-Moll-Messe zum Schluss des Schönberger Musiksommers mit anschließender Tournee nach Spanien, dem Weihnachtoratorium und dem Gloria – alles Musik für Chor mit Orchester – besinnt sich der Kirchenchor St. Laurentius Schönberg nun seiner a-cappella-Qualitäten, d.h. eines Klanges, der ohne instrumentale Begleitung auskommt. Das ist sehr anspruchsvoll, doch auch hier kann der Chor auf vielerlei Erfahrungen zurückblicken. Schon einige Male erklang die Lukaspassion von Heinrich Schütz (1585-1672), aufgeführt wurde auch bereits seine Matthäuspassion. Es gibt vier Evangelien in unserem Neuen Testament, drei der Passionsgeschichten wurden von Heinrich Schütz in konzentrierter, eindringlicher Weise vertont. Nun fehlt nur noch die Johannespassion, um alle Passionsvertonungen vom Schönberger Kirchenchor gesungen zu haben. Ursprünglich waren die Passionen zur Aufführung in ein und demselben Jahr gedacht – und endlich, im Jahre 2020, wollen wir es nun auch so halten: Am Sonntag Lätare, das ist der 22. März 2020, wird die Lukaspassion zur Gottesdienstzeit um 10 Uhr gesungen, die Matthäuspassion folgt dann am Palmsonntag, 5. April um 10 Uhr, am Karfreitag wird dann die Johannespassion zur Sterbestunde Jesu um 15 Uhr aufgeführt. Alle drei Aufführungen finden in der St.-Laurentius-Kirche statt, und je nach Temperaturen wird ein entsprechender liturgisch-musikalischer Rahmen gestaltet. Neben dem Kirchenchor St. Laurentius treten Raphaël de Vos, KMD Christoph D. Minke, der auch die Leitung innehat, und andere als Solisten auf. Der Eintritt ist frei.

Foto: Heiko Preller

Ort: St.-Laurentiuskirche Schönberg

Zurück