«Musique Française»

 

« Musique Française »
Werke von Milhaud, Bozza, Satie, Poulenc, Saint-Saëns, Planel, Dubois
Kathleen Reetz (Klarinette), Christiane Drese (Orgel)

Mit freundlicher Unterstützung der Norbert Deiters und Ulrich Florin GbR Hamburg.

Auch wenn die „Reihe in der Reihe“, also die Samstagskonzerte anlässlich des „Jahres der Orgel“ schon abgeschlossen ist, spielt die Königin der Instrumente natürlich dennoch weiterhin eine herausragende Rolle im 35. Schönberger Musiksommer. Mit französischer Musik in der Kombination mit der klanglich äußerst biegsamen Klarinette eröffnet sich eine weitere faszinierende Klangwelt des hochkomplexen Instrumentes.

Unter dem Titel « Musique française » (oder auch "Jack in Paris") spielen Kathleen Reetz (Klarinette) und Christiane Drese (Orgel) französische Musik der Romantik und des frühen 20. Jahrhundert. Der musikalische Ausschnitt aus fast 100 Jahren spiegelt den Farben- und Formenreichtum der französischen Musik um 1900 wieder. Die Suche nach Neuartigem führte die Komponisten wie Camille Saint-Saëns, Darius Milhaud, Francis Poulenc und Erik Satie zu immer entlegeneren Klangbereichen und zu neuen Klangfarben und Stilen – zum Teil auch witzig und skurril.

Die in Waren gebürtige Klarinettistin Kathleen Reetz studierte an den Musikhochschulen in Rostock, Hannover und Detmold bis zum Diplom die Instrumente Klarinette und Blockflöte. Sie erhielt u. a. Unterricht bei Prof. Helmuth Pallushek, Prof. Karl Leister und Katharina Arend. Nach dem Studium war sie viele Jahre als Musikpädagogin in Hannover tätig. Seit 2010 unterrichtet sie in Waren (Müritz), Neustrelitz sowie im Schlossgymnasium Torgelow. Regelmäßig tritt sie mit dem Trio Cantilena und mit anderen kammermusikalischen Ensembles auf.

Christiane Drese, in der Oberlausitz (Sachsen) aufgewachsen, studierte an den Hochschulen für Kirchenmusik in Dresden und Halle/ Saale. Dabei gehörten Hans-Jürgen Scholze (Orgel), Prof. Ute Pruggmayer-Phillipp (Klavier) und Wolfgang Kuppke (Dirigieren) zu ihren prägenden Lehrern. 2001 legte sie das A-Examen ab. Weitere Impulse erhielt sie auf Orgelkursen u. a. bei Almut Rößler und Wolfgang Zerer. Sie war als Kantorin in Göda (Sachsen) tätig und anschließend Assistentin bei LKMD S. Bauer in Ludwigsburg/ Stuttgart. Seit 2002 ist Christiane Drese Kirchenmusikerin der Georgengemeinde Waren (Müritz). Dort ist sie Organistin der Friedrich-Hermann-Lütkemüller-Orgel von 1856. Gern lernt sie andere Orgel kennen – so konzertierte sie u.a. in Schwerin (Dom, Schlosskirche, St. Paul), in Greifswald (St. Jacobi, St. Marien) und im Ratzeburger Dom. Neben ihrer Tätigkeit als Organistin leitet sie die Chöre der St. Georgen Kantorei mit dem Kinderchor, der Kinder- und Jugendkantorei, dem Kantatenchor und der Dienstagskantorei 60+. Mit ihnen bringt sie verschiedenste Kirchenmusik in Gottesdienst und Konzert zur Aufführung. Während 2017 die Matthäuspassion von J. S. Bach und 2018 die Friedensmesse von K. Jenkins zur Aufführung kam, stand 2019 im Zeichen des „Deutschen Requiems“ von J. Brahms mit Aufführungen in Warnemünde und Waren (Müritz).

Programm:

Darius Milhaud (1892-1974)
Petit Concert (1938)

Eugène Bozza (1905-1991)
Aria (1936)

Erik Satie (1866-1925)
Prélude und Finale aus “Jack in the Box” (1900)
Gymnopédie No. 1 (1888)

Francis Poulenc (1899-1963)
Romanza aus der Sonate á la mémoire de Arthur Honegger (1962)

Camille Saint-Saëns (1835-1921)
Allegretto aus der Sonate op. 167 (1921)

Erik Satie
Trois Gnossiennes (1890)

Robert Planel  (1908-1994)
Sérénade Italienne aus der Suite Romantique (1944)

Théodore Dubois (1837-1924)
Toccata G-Dur(1889)

Erik Satie
Poudre d´Or - Valse (1900)

Ort: St. Laurentiuskirche

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