Was uns bewegt - Schönberger Musiksommer; Foto: Heiko Preller

Menschen, Musik und Begegnungen


Der Spielplan ist raus!

Was gibt's im Jubiläumsjahr in Schönberg?

Unser Spielplan ist veröffentlicht! Vor zwei Wochen haben Christoph D. Minke und Karsten Lessing der Presse unsere neuen Konzerte in der Jubiläumssaison vorgestellt. Da erwartet uns ein buntes und sehr herausfordernes Programm. Einer der Highlights ist sicher der erneute Auftritt des Frauen-Ensembles Sjaella, die schon mehrfach in der Schönberger Kirche gesungen haben. Aber auch das Naghash Ensemble aus den USA oder das Landesjugendorchester Mecklenburg-Vorpommern versprechen mit ihren Konzertankündigungen viel. Und natürlich gibt es wieder Kinder- und Jugendkonzerte, wie immer mit unseren Partnern. Der Schönberger Musiksommer ist eben ein Garant für eine bereichernde Begegnung mit Musik. Für alle, die zwischen Hamburg und Wismar, Lübeck und Schwerin leben oder Urlaub machen, sei es an der Ostsee in Boltenhagen oder an den zahlreichen Seen. Dienstags abends um 20 Uhr - Konzert in der Schönberger Kirche.

Bald startet er - der 30. Schönberger Musiksommer

Ausdauernd - das längste Musikfestival Norddeutschlands

Christoph D. Minke, unser künstlerischer Leiter und seit letztem Jahr auch KIrchenmusikdirektor, leitet den 30. SChönberger Musiksommer immer mit besonderne Worten ein.

Unsere Jubiläumssaison beginnt am Sonnabend, den 11. Juni mit einem festlichen Eröffnungskonzert und endet erst am 1. Oktober mit einem ebenso festlichen Abschlusskonzert. Dazwischen, wie gewohnt, warten musikerfüllte Dienstagabende auf Sie, dann die Kinder- bzw. Jugendkonzerte, an vier Freitagen die „freitagsOrgel“ und an zwei weiteren Offenes Singen – jeweils „ausgeschwärmt“ in Selmsdorf und in Lübsee in der Kirche.

Der Schönberger Musiksommer 2016 hat eine Art Bekenntnischarakter. Denken wir an den Anfang zurück, war auch damals der Beginn der Reihe ein Bekenntnis: zur Kirche als Gebäude und als Gemeinde, als Begegnungsstätte von Menschen, die mehr wollen als nur materielle Dinge oder ihre Ruhe. So ist eine große Familie gewachsen, nun schon über mehrere Generationen. 

Im Eröffnungskonzert geht es um Bewährung und Bewahrung: „Epitaph für Stephanus“ heißt eines der Werke, das in Bezug zur Geschichte des ersten christlichen Märtyrers Stephanus Trauer- und gleichzeitig Hoffnungsmusik für Menschen im Widerstreit ist. Das Werk stammt von Manfred Schlenker, der am 15. März seinen 90. Geburtstag feiert. Er hat viele Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusiker ausgebildet, neben Kompositionen für verschiedenste Besetzungen auch Melodien zu unserem Gesangbuch beigesteuert. Zur Aufführung möchte er gern persönlich erscheinen. Mit Bachs Kantate „Ich hatte viel Bekümmernis“ wird der Gedanke auf andere Weise ausgeführt: Lob und Preis steht am Ende des Werkes und des Abends, der von dem bisherigen Thomaskantor Georg Christoph Biller geleitet wird. 

Neben dem 90. Geburtstag von Manfred Schlenker wird auch des 100. Todestages von Max Reger gedacht. Von Hause aus katholisch, hat er viel zur evangelischen Kirchenmusik beigetragen. Einiges seiner Chor- und Orgelmusik wird uns im Musiksommer begegnen.

Auch die neue Ausstellung wird den Gedanken „Credo“ aufnehmen. Sie wird am Dienstag, den 14. Juni eröffnet, aber noch nicht so aussehen, wie sie am Ende des Musiksommers aussehen wird. Neben Äußerungen von Künstlern werden dann auch Arbeiten von Schülern, von Geflüchteten, Erwachsenen wie Jugendlichen, dazugekommen sein. Unterschiedliche Standpunkte, Träume und Visionen sollen sich so verzahnen. 

In Vorschau auf das Reformationsjubiläum 2017 wird auch ein szenisches Werk zum Thema Reformation in unserer Region Aufführung gebracht: „Ritter, Tod & Teufel“ ist noch der Arbeitstitel des Stückes, das auf Initiative des Landkreises Nordwestmecklenburg entsteht. Mit dabei sein wird unser St.-Laurentius-Chor. Es wird Aufführungen im September geben, nicht nur in Schönberg.

Das Abschlusskonzert wird dann gleich zwei Credo-Vertonungen präsentieren: eine für Chor und Orgel von Arvo Pärt, und dann das Credo aus Bachs Messe h-moll für Soli, Chor und Orchester. Dass ein Bekenntnis nicht „einfach so“ ist, dass es evt. wächst aus Bewährung und Bewahrung, wird deutlich durch die anderen beiden Stücke des Abends, die dazwischen erklingen: die Bach-Kantate „Weinen, Klagen, Sorgen, Zagen“ BWV 12 und die gleichnamigen Variationen von Franz Liszt. Beide Stücke enden mit dem Choral „Was Gott tut, das ist wohlgetan“.

Bestritten wird der Abend durch die Ratzeburger Domgemeinde. Der Ratzeburger Domchor singt, und das Telemannsche Collegium Michaelstein spielt unter Leitung von Domkantor und –organist Christian Skobowsky.

Mehr wird heute noch nicht verraten. Schon bald wird der vollständige Spielplan veröffentlicht, und dann erfahren Sie mehr.

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