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Grußwort der Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur MV, Birgit Hesse

Grußwort der Kulturministerin Brigit Hesse zum Schönberger Musiksommer 2018

Liebe Musikbegeisterte,

wenn es im Sommer heißt „Schönberg spielt auf“, dann zeigt sich das Programm dieses Festivals ganz im Geiste der schönsten Jahreszeit: blumenwiesenbunt und sonnenstrahlenwarm.
Ob Sie nun im Juni „Alte Musik mit jungen Gefühlen“ beleben lassen, im Juli der „Russischen Seele“ nachspüren oder im September Ihrer „Romantischen Sehnsucht“ erliegen – in diesem Heft wird jeder und jede eine Darbietung finden, die nicht nur bis in die lauen Nächte, sondern auch im Herzen nachklingt. Zwischen klassischen Tönen von Harfe oder Klavier und kernschmelzendem Crossover können Sie die vielen Seiten und Saiten des Schönberger Musiksommers entdecken.

Für mich immer wieder das Besondere: Auch an die Jüngeren und Jüngsten richtet sich das Programm. So süß wie „Die Marzipanpiraten“ beim SOS-Kinderkonzert hat sicherlich noch kein Seeräuber geentert, und das Jugendkonzert verspricht mit dem Titel „Lebenslänglich frohlocken“ ein nachhal(l)tiges Unterfangen zu werden.
Die Partnerschaft mit der Amadeu Antonio Stiftung und den SOS-Kinderdörfern ist eine nicht mehr wegzudenkende Säule des Musiksommers. Beiden danke ich für Ihr Engagement – genauso wie den vielen anderen Förderern und den zahlreichen Menschen, die sich ehrenamtlich für das Zustandekommen eines erneut grandiosen Festivals einsetzen.

Ich wünsche Ihnen allen einen Sommer voller musikalischer und zwischenmenschlicher Begegnungen in der St.-Laurentius-Kirche & dem Schönberger Musiksommer eine strahlende 32. Saison.

Birgit Hesse
Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur MV

Impressionen

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Bilder

St. Laurentiuskirche Schönberg

Ein Ort der Begegnungen

Als der Ratzeburger Bischof 1324 seinen Wohnsitz in Schönberg nahm, wurde mit der Errichtung des heute noch zu erlebenden Kirchengebäudes begonnen. Eines der wertvollsten  Ausstattungsstücke ist aus dieser Zeit erhalten: die kostbare bronzene Tauffünte des Lübecker Meisters  Cranemann.
Kaiser Karl IV. besuchte 1375 die Kirche und verlieh seinem  Gastgeber Bischof Heinrich Witorp den Titel "Fürstbischof", woran der  frühere Name unseres Landes "Fürstentum Ratzeburg" erinnert.
Nach einem Brand Palmsonntag 1601 musste der Bau neu gestaltet werden. Den Anfang machte die große Glocke, und vermutlich zur Vollendung stiftete der Herzog von Braunschweig-Lüneburg 1616 den Altar. Turm und Turmuhr wurden 1831 ihre jetzige Gestalt gegeben. Bei der großen Renovierung der Kirche 1847 wurden die Kanzel und die Westempore mit der Orgel neu errichtet, Südempore, Fenster und die Decke umgestaltet, der Innenraum neu ausgemalt und in den Altar ein von der Strelitzer Herzogin Marie gemaltes Christusbild eingesetzt. 1896 kamen die Bilder der Evangelisten dazu und 1912 das Farbfenster hinter dem Altar. Die Herkunft der alten Kreuzigungsgruppe rechts daneben ist unbekannt.
1983 beschloss der Kirchgemeinderat, die Kirche zu renovieren. Zwischen 1987 und 1991 wurde die Nordwand des Altarraumes in den ursprünglichen Zustand gebracht, die zugemauerte "Priesterpforte" zur Sakristei wieder geöffnet, der Altarraum erhöht und die Fenster erneuert. Die farbliche Innengestaltung orientiert sich am Befund des 17. Jahrhunderts, wobei einige der originalen Kalkmalereien restauriert wurden.

wir danken unseren partnern

Konzertförderer

Unterstützer und Freunde

Die Ev. Kirchgemeinde Schönberg als Veranstalterin bedankt sich herzlich für die Unterstützung sowie für die umfangreiche Hilfe zahlreicher Personen und Institutionen, der im Hintergrund Tätigen, bei den Künstlern und natürlich nicht zuletzt bei Ihnen, unseren Gästen.